Im Jahre 1958 errichtete die Schwarzwälder Apparate-Bau-Anstalt an der Äußeren Ailinger Straße in Friedrichshafen das SABA-Werk III, in dem das Vorbild der Villinger Werke bald eine Betriebssportgemeinschaft entstand. Anlässlich eines Betriebssportfestes bildete sich so im Juni 1960 auch eine Frauenhandball-Mannschaft.

Am 8. Juli 1961 beschloss die Generalversammlung der TSG Ailingen einstimmig, die Werksmannschaft als "Abteilung Frauenhandball" aufzunehmen, so dass sie jetzt den offiziellen Namen "TSG Ailingen" führte.

Die Anfangsjahre:
Nachdem die Generalversammlung der TSG Ailingen am 4.Juli 1964 die Bezeichnung der Abteilung von "Frauenhandball" in "Handball" abgeändert hatte, baute Lenz aus Schülern seiner Klasse eine männliche C-Jugend auf, die in der Hallenmeisterschaft unter acht Mannschaften gleich den 3. Rang belegen konnten.


Der Aufschwung:
Durch die 1965 erstellte Turnhalle des heutigen Ailinger Schulzentrums verbesserten sich die Trainingsbedingungen der Handballabteilung erheblich. Die Zahl der Mitglieder verdoppelte sich, und nach einer männlichen B-Jugend im Frühjahr nahm im Herbst eine männliche A-Jugend den Spielbetrieb auf.

1975 waren die weiblichen Jugendmannschaften der TSG Ailingen bereits in der Leistungsklasse I des Handballkreises Oberschwaben vertreten. Cäcilia Locher (Kuttler), Sonja Fischer (Kramer), Brigitte Wenzel (Hummerich) und später auch Erika Romer (Rossi) und Susanne Hecht gehörten zum Kader der oberschwäbischen Auswahl, und nach ihren guten Leistungen in der württembergischen Auswahl wurde Sonja Fischer sogar in die A- Jugend-Auswahl Süddeutschlands berufen.

Der neu formierten Männermannschaft der TSG Ailingen gelang 1974 auf dem Kleinfeld und in der Halle der Aufstieg zur 2. Liga.


Sportliche Erfolge:
Dank der hervorragenden Aufbauarbeit bei der weiblichen Jugend, um die sich Christa Fidler besonders verdient gemacht hat, wurde die Frauenmannschaft in den letzten Jahren zum Aushängeschild der TSG Ailingen.

Nach dem Aufstieg in die 1. Hallenliga Oberschwaben im Jahre 1974 erreichte die Damenmannschaft Jahr für Jahr eine immer bessere Platzierung, bis sie 1979 mit den Spielerinnen Lydia Braunger, Maria Daffix, Christa Fidler, Sonja Fischer, Cäcilia Locher, Gabriele Pferd, Erika Romer, Claudia Rossi, Brigitte Wenzel, und Ulrike Wild den Titel eines oberschwäbischen Hallenhandballmeisters errang.

Im zwanzigsten Jahre ihres Bestehens holte sich die Frauenmannschaft endlich auch auf dem Kleinfeld die Meisterschaft des Handballkreises Oberschwaben und stieg mit den Spielerinnen Maria Dafix, Annette Fidler, Christa Fidler, Sonja Fischer, Susanne Hecht, Cäcilia Locher, Silvia Mann, Erika Romer und Brigitte Wenzel in die Frauen-Verbandsliga Württemberg auf.